Achtsamkeitstherapie - Atemtherapie

 

Achtsamkeitstherapie - Atemtherapie ist eine Therapie der Achtsamkeit und eine körperorientierte Psychotherapie

Der Atem:

So du zerstreut bist, lerne auf den Atem achten. (Buddha)

Atem ist nicht nur ein funktionaler Austausch lebensnotwendiger Stoffe, sondern eröffnet dem Menschen auch eine Beziehung zur Umwelt, eine Verbindung zwischen seinem Innen und Außen.
Er ist eine Weise des Austausches und des Gleichgewichtes zwischen Individuum und Welt. Der Atem bringt als somatische Erscheinung die Psyche des Menschen differenziert zum Ausdruck.
Mit der Hinwendung zum Atem wollen wir uns in unserer Ganzheit von Körper, Geist und Seele ansprechen. Die Aufmerksamkeit auf den Atem führt uns immer näher zu unserem wahren Naturwesen.

In der Praxis der Achtsamkeit geht es um das Erlernen einer offenen und annehmenden Grundhaltung gegenüber dem, was im Augenblick geschieht. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurück zu holen und anzunehmen, was in uns ist. Wir hören auf, gegen uns selbst anzukämpfen.

Durch angeleitete Meditation oder Körperübungen werden wir wacher und empfindsamer für den Augenblick. Wir beginnen mit dem Atem. Schauen auf die Atembewegungen, die Gedanken, die Gefühle oder auf unsere Körpersignale wie Angespanntsein oder Wohlbehagen. Wir lernen zu beobachten, was in Geist und Körper auftaucht, ohne es zu bewerten oder zu beurteilen.

Die Praxis der Achtsamkeit befähigt uns, unsere Muster im Umgang mit innerem und äußerem Stress zu erkennen und zu bewältigen. 

Durch Kontemplation und die Achtsamkeit finden wir Einstieg zu tieferem Sich-selbst-bewusst-sein und kommen so mehr und mehr unserem inneren Wesen (Naturwesen) nahe. Damit finden wir weiter Zugang zu den eigenen Ressourcen und können diese nachhaltig aktivieren.

Eine besondere Methode bietet auch das Holotrope Atmen nach Stanislav Grof.