Analytische Psychologie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche

 

Die Analytische Psychologie (C. G. Jung) beschäftigt sich mit den im Unbewussten liegenden emotionalen Blockaden. 

Jung fügte der Vorstellung des individuellen jene des sogenannten kollekti­ven Unbewussten hinzu. Darin erkannte er die urtümlichen Prägun­gen und Grundmuster menschlichen Lebens, die er Archetypen nannte und die beispielsweise in Märchen und Mythen beschrieben wer­den. Von diesen Grundmustern her entwickeln sich sog. Komplexe, die unse­re individuellen Beziehungserfahrungen und persönliche Erlebnisse wider­spiegeln und im Inneren verankern und einer freien Persönlichkeitsentfaltung im Wege stehen.

Jungs Theorie der Komplexe hilft Persönlichkeitsentwicklungen, Bezie­hungs­­konflikte sowie seelische Fehlentwicklungen zu verstehen und darauf aufbauend psychotherapeutisch zu behandeln. Hierbei fördert die Jung’sche Psychotherapie die Entwicklung eigener Ressourcen und ver­steht ein psychisches Problem auch als eine Herausforderung zu einer not­wendigen persönlichen Entwicklung: der Individuation.

In der praktischen psychotherapeutischen Tätigkeit spielen unter ande­rem Traumdeutung, kreative Mittel wie Malen, Sandspiel sowie Aktive Imagi­na­tion eine grosse Rolle für das Verständnis der bewussten und unbe­wuss­ten psychischen Vorgänge. Sinn und Ziel der Arbeit mit dem Unbe­wuss­ten ist, in Kontakt mit dem Lebendigen und den individuellen schöpferi­schen Möglichkeiten zu kommen. Davon ausgehend werden in der Jung’schen Psychologie und Psychotherapie Fragen nach dem Sinn und der Spiritualität berührt.

 

Opens external link in new windowwww.junginstitut.ch